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Das Wohnzimmer

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Gaara Fowlkes
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Anzahl der Beiträge :
33

BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer Mi März 02, 2016 9:34 pm


K A P I T E L E I N S
H E N R Y D A L L A S,
H A R R Y C A M P B E L L
& G A A R A F O W L K E S

Liebe war doch so eine Sache. Da gab es die Turteltauben, die sich den ganzen Tag über mit überaus schnuckeligen Spitznamen bewarfen und einander die Rosen geradezu unter die Nase rieben, die Normalen, die nebeneinander herlebten und auch solche wie Henry und dieser Haz, die sich ihre tolle Zuneigung anscheinend mit dem Streit-Versönungs-Prinzip zeigten. Das Prinzip, das sich Gaara gerade eben auf Grund der drei Minuten, die er zwischen den Beiden miterlebt hatte, ausgedacht hatte. Der Obdachlose dagegen hatte auch eine ziemliche Zuneigung entwickelt - und zwar die gegenüber derer, die die Freundlichkeit besaßen, ihn nicht einfach auf der Straße verrecken zu lassen. Und gegenüber Henry's Couch. Diese wunderschöne, extra weiche und überhaupt makellose Couch. Könnte er, würde er sie einfach zu seinem restlichen Besitz sowie seinem Untermieter (niemand geringeres als eine kleine, weiße und überraschenderweise noch lebende Motte) stecken und mit sich herumschleppen. Wobei, wäre er der stolze Besitzer eines solchen Möbelstücks würde er sich wohl eher einen schönen Vorgarten suchen und eben dort einziehen. Solange, bis der Besitzer des Grundstücks ihn entweder verjagte oder einfach die Müllabfuhr rufen würde. Doch wie um alles in der Welt sollte er das Henry erklären? 'Sorry, ich hab mir deine Couch geklaut und-" Und was? Ab da wollte ihm schon nichts mehr einfallen. Was entweder an der hohen Luftfeuchtigkeit lag oder aber daran, dass seine Gedanken während des Duschens sowieso von A nach B hetzten, als gäbe es kein Morgen mehr. So rauschte das Wasser fröhlich vor sich hin, prasselte auf den blassen Körper des Obdachlosen nieder und regte dessen Gehirn anscheinend wieder an. Bei der herrschenden Kälte schon kein Wunder. Es taute einfach alles auf - was freute er sich auf den Frühling. Noch mehr Turteltauben, ekelhafte sowie ungenießbare Blumen und schreiende Vögel. Aber wie auch immer. Langsam aber sicher neigte sich seine Geduldsspanne dem Ende zu (das Duschgel tat es dieser gleich) und er drehte das Wasser ab, schüttelte den Kopf und verließ die Dusche. Das erste Handtuch, das ihm zwischen die Finger kam, wurde auch schon zum Abtrocknen benutzt, ehe er sich wieder in seine Klamotten warf, kurz den kleinen Schrank hinter dem Badezimmerspiegel durchwühlte und die Zahnpastatube herausnahm, ehe er, mit dieser in der Hand, zurück in den Flur und zu seinem Rucksack stolzierte. Die Zahnpasta landete in einer Seitentasche, den Rucksack warf er sich über die Schulter. Fast bereit, laut loszubrüllen, sog er die Luft ein - hielt allerdings inne. Es herrschte keine Stille, Henry schien wieder zurückgekommen zu sein. Ein kurzer Blick ins Wohnzimmer bestätigte diese Annahme - und verdammt, der Platz auf der Couch würde man ihm mit Sicherheit verweigern. Oder gar das Bett, wahrscheinlich auch der Platz auf dem Boden vor der Heizung - argh, verdammt. Fast beleidigt zog er einen Schmollmund, wich zurück und spazierte durch den Flur, ehe er sich einen Kugelschreiber und einen Fetzen Papier zusammensuchte, ein sehr schlecht gezeichnetes, gebrochenes Herz zusammen mit einem traurigen Smiley auf das Papier kritzelte und dieses gut sichtbar im Flur platzierte, um anschließend die Haustür zu öffnen und - ohne ein Wort - zu verschwinden. Er hasste den Winter. Von ganzem Herzen. Und doch bewies er einmal genug Respekt Henry gegenüber, seinen besten Freund alleine zu lassen. "Was bin ich doch für ein herzensguter Mensch-" murrte er leise, kaum dass er die Tür wieder hinter sich zugezogen hatte. Immerhin war die gute Tat des Jahres vollbracht.


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Henry Dallas
Technikgenie
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Anzahl der Beiträge :
77

BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer Mi März 02, 2016 9:45 pm

Weinte ich? Nein, aber er konnte spüren, dass es so gesehen meine Art und Weise zu weinen, war einfach nur still nach Zuwendung zu suchen. Ich war froh, dass er mich so verstehen konnte, denn anders könnte ich es mir nicht vorstellen in einer Beziehung mit jemandem zu sein. Er gab mir Kraft, die ich gebrauchen konnte. Mit einem Schmunzeln atmete ich seinen Duft ein und schon im nächsten Moment hatte er mich in dem Arm. Ich brauchte einen kurzen Moment bis ich mich an ihn klammerte. Es war ein Gefühl welches viel zu vertraut war, als das ich es hätte ignorieren können. Ich legte meine Arme um seinen Bauch und schließlich lag mein Kopf vollständig an seiner Schulter und ich nahm wieder tief Luft. Er war irgendwie mein Ruhepol, und genauso war er der einzige der mich richtig auf die Palme bringen konnte. Weswegen ich erfreut darüber war, dass er das tat was ich mich gerade nicht getraut hatte. "Ich glaube wir sind schlimmer als jedes alte Ehepaar.", flüsterte ich leise und bevor ich es wusste küsste er mich auf die Stirn. Ich hielt die Augen geschlossen und lehnte mich nach vorne. "Es fühlt sich aber so an.", sagte ich leise und öffnete wieder die Augen. "Ich sollte duschen gehen, sonst riechst du auch nach Schweiß.", sagte ich leise und sah zum Boden. Wenn ich eins wusste, dann das ich mir in den Arsch beißen könnte, weil ich so leicht ausgerastet war. Ich hatte ihn wahrscheinlich verletzt, mich selber genauso, aber ihn, er, er war meine Liebe. Ich durfte ihn nicht verletzen! Aber ich hatte es getan. Ich löste mich von ihm und lächelte etwas gequält. Ich drehte mich mit enem weiteren Blick in seine Augen um und verschwand im Bad. Gaara war schon weg? Er hatte ein Chaos hinterlassen und ich wollte gar nicht wissen was er alles genau gemacht hatte, weswegen ich die Dusche anstellte und mir ein Handtuch daneben hing. Meine Klamotten war ich schnell los und schon stand ich in der Dusche und duschte mich kühl ab. Immer wieder nahm ich tief Luft und spürte wie das Wasser durch mein Gesicht perlte. Anschließend ging ich nur mit einem Handtuch um der Hüfte in unser Zimmer, zog mich an und stellte mich mit noch leicht nassen Haaren zu Harry. "Sollen wir in den Park gehen?"

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Harry Campbell
Hacker/in
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Anzahl der Beiträge :
114

BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer Fr März 04, 2016 9:59 pm

"Wir sind wie ein Altes Ehepaar... Da hast du recht, Henry" meinte Harry schwach lächelnd und schmiegte sich in die Umarmung. Er wusste, dass sie viel zu bereden hatten. Aber Harry hatte Angst, dass Henry ihn verlassen würde. Dann wäre Harry am Erdboden zerstört. Kichernd ließ er Henry los. "Ja geh duschen, sonst stink ich auch!" kicherte er leise. Während Henry duschen war, begann Harry, die Wohnung aufzuräumen. Er räumte Gaaras Essenszeug weg und war auch froh, dass er selber weg war. Gaara war Harry echt unheimlich. Er hatte Henry geküsst, ihm seine Lebensstory erzählt und ihn mit seiner Anwesenheit genervt. Da das Aufräumen nur ein Paar Minütchen dauerte, setzte sich Harry an seinen Kaptop und werkelte noch etwas an den Sicherheitseinstellungen bis Henry kam. Er sah hoch zu Henry und lächelte. "Können wir gern machen, wenn du das möchtest"

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